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Fast könnte man glauben, es wäre schon vergessen, das Holzofenbrot.
Das ist nicht so!
Verdrängt? Ja, natürlich! Aber nicht vergessen.
Holzofenbrot zu machen ist zeitaufwändig. Holzbefeuerte Brotbacköfen,
die in Betrieb sind, gibt es dort und da noch. Jahrelang habe ich
danach gesucht. Auch wenn die Antwort auf meine Frage meistens war:“
Nein, gibt es hier nicht!“ so habe ich sie doch überall gefunden,
wo ich auch war: in Österreich, besonders viele in Bayern/ Deutschland,
im Wallis/ Schweiz, im Ahrntal /Italien, in Burgund, in der Auvergne,
in der Provence und in Paris, in den USA, in Mexiko und zuletzt
im Norden
von Madagaskar. Die Männer und Frauen im Sinai und Westafrika, die
auf Blechen und Steinen ihre Brotfladen backen, nehme ich mit auf
in den großen weltumspannenden Kreis der Holzofenbrotbäcker und
–bäckerinnen . Was uns verbindet ist das Feuer, das Elementare,
das Einfache.
Lange schon ist es mein Wunsch, alle diese Menschen an einen Ort
zusammenzubringen. Jetzt ist es soweit. Das 1. Internationale Treffen
der Holzofenbrotbäcker und –bäckerinnen wird vom 4. bis 6. September
in Rauris, dem Dorf mit der größten Dichte an Brotbacköfen in ganz
Österreich, stattfinden.
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