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21. Juni 2009 zwischen 10 und 11 Uhr
Radiosendundung 'Ambiente die Kunst des Reisens' auf Ö1 über
die Kalchkendlalm
11. Juni 2009
Es ist schon erstaunlich woher die vielen Nachrichten kommen,
die nun jeden Tag bei mir eintrudeln. Aus Indien bekam ich ein Mail,
in dem ich auf die 'real bread company' in Großbritannien aufmerksam
gemacht wurde. In den letzten Wochen meldeten sich so viele Künstler,
Schreiber, Bäcker, Musiker mit einem besonderen Angebot fürs Brotfest.
Das Brotfest sollte nicht drei Tage, sondern eine ganze Woche dauern.
Für diesmal glaube ich wirklich, dass drei Tage genug sind und wünsche
mir diese drei Tage aufs allerbeste zu gestalten. Ich hoffe sehr,
dass sich eine oder einer der Beteiligten bereit erklären wird,
für eine Fortsetzung dieser Veranstaltung in einem anderen Land
zu sorgen. Ja, das wäre schön!
Ende Mai 2009 Besuch Slowenien
Vor kurzem besuchte ich mit Felix und Sabine Bauer (Artfremd
Filmproduction) und Annette Mäser (Regisseurin) slowenien. Ich hatte
die drei durch den Film 'Hast du den Zauberer Jackl gekannt?' kennen
gelernt und hatte Ihnen bei diesen Gelegenheit von meinem Brotfest
erzählt. Nun arbeiten sie an einem Dokumentar-Film übers Holzofenbrot,
Ausgangspunkt ist unser Brotfest. In slowenien wollten die drei
mit laufender Kamera dabei sein, wie ich in einer Gegend in der
ich mich überhaupt nicht auskenne, Menschen finde, die im Holzofen
Brot backen. Da spürte ich etwas wie Erfolgsdruck! Ich musste jemanden
finden!
Wir fuhren nach Ljubljana, gingen auf diesen wunderschönen Markt,
der dort jeden Samstag stattfindet und schon waren wir umgeben von
Holzofenbrotbäckern (Micha
im Bild zu sehen) und -bäckerinnen (Lea). Wir fuhren nach Dvor und
Žužemberk. Bäuerinnen zeigten uns dort ihre im Haus gebauten Holzbacköfen,
die vom Vorhaus aus beheizt und mit Broten bestückt werden. Derselbe
Ofen dient gleichzeitig im Wohnzimmer als Kachelofen.
Micha war wohl eine der beeindruckendsten Persönlichkeiten, der
wir auf unserer Reise begeneten. Micha ist gelernter Elektriker.
Auf der Suche nach dem 'guten Brot der Kindheit', versuchte er sich
selber im Brotbacken. Die Nachfrage in seinem Bekanntenkreis nach
Micha-Brot wuchs und wuchs. Bald wechselte er den Beruf. Heute arbeiten
in seiner Backstube 25 Männer und Frauen. Seine Leidenschaft fürs
gute Brot ist unglaublich groß und wenn er darüber zu sprechen beginnt,
lässt er sich nur schwer stoppen.
30.3.2009
Seit
Jahren erzählen mir immer wieder Leute davon, dass ich die griechische
Insel Karpathos
besuchen soll. Der Duft nach Brot läge dort in der Luft! Ist das
so? Keiner konnte mir bisher sagen, wie viele Öfen es wirklich sind.
Ich denke, ich muss mich selber vergewissern. Noch bevor ich bei
unserem Brotfest der Welt verkünde, dass Rauris das Dorf mit der
größten Dichte an Brotbacköfen in ganz Europa ist! Ich muss es sehen!
Am 21. April wird es soweit sein, unmittelbar nach dem griechischen
Osterfest, das am 19. April gefeiert wird. Der Freund eines Freundes,
der in Athen lebt und Karpathos gut kennt, wird mich begleiten.
Ein einziges Bergdorf, Olympos, soll es noch geben, ohne ortsansässigen
Bäcker. Jahrzehntelang war dieses Dorf nur über eine schmale Strasse
erreichbar, Traditionen hielten sich so länger. Also gibt es schon
zwei Dinge, die wir gemeinsam haben, Olympos und Rauris. Keinen
Bäcker und schwer erreichbares Bergdorf mit vielen Brot backenden
Frauen und Männern. Und wenn es dann wirklich so ist, wie ich mir
das heute vorstelle und erzählt bekommen habe, dann möchte ich mit
den brotbackenden Raurisern und Rauriserinnen die brotbackenden
Olympianer und Olympianerinnen besuchen.
20.1.2009
Immer bin ich auf der Suche nach Backöfen. Kaum eine Gegend, in
der ich keinen finde. Immer wieder ist es spannend. Menschen, Backöfen,
Geschichten. Etwas Gemeinsames haben sie natürlich, diese Brotbackenden,
egal in welchem Land sie leben. Es ist die Begeisterung fürs gute
Brot. Das kann nur Holzofenbrot sein. „Warum tust du dir das an?
Warum willst du jetzt, wo wir endlich einen elektrischen Ofen haben,
wieder im Holzofen backen?“ fragten mich so manche. Ja, warum denn?
Weil ich das Feuer brauche. Und keine so unsichtbare elektrische
Energie…weil das wahre Brot aus dem Feuer kommt.
3.12.2008
Besuch in Paris bei Apollonia Poilâne um ihr die Einladung
zu unserem Brotfest zu übergeben. Was sie gesagt hat? „Es ist mir
eine Ehre zu kommen!“ darüber freue ich mich riesig!
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